Der von der CDU und CSU beschlossene Vorschlag zur Einführung einer sogenannten „marktwirtschaftlich organisierten Lohnuntergrenze“ findet wenig Anhänger auf Seiten der Arbeitgeber. Aus Sicht des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes Mittelhessen täten die Christdemokraten gut daran, sich auf die im Koalitionsvertrag gemachten Arbeitsgrundlagen zu besinnen. Der Vorsitzende des branchenübergreifenden Verbandes, Bernd Michael Müller stellte fest: „ Ob die Union das Konzept nun mit dem Titel „marktwirtschaftlich“ schmückt oder nicht, ändert nichts an der Tatsache, dass es sich de facto um einen gesetzlichen Mindestlohn handeln wird.
Der aktuelle Vorstoß von EU-Justizkommissarin Viviane Reding bezüglich einer gesetzlichen Regelung für eine Frauenquote in Führungspositionen verärgert den Allgemeinen Arbeitgeberverband Mittelhessen. Die von der Politikerin beschriebene Behinderung des Wirtschaftswachstums durch die aktuell zu geringe Stellenbesetzung mit weiblichen Führungskräften ist absurd. Der Vorsitzende des branchenübergreifenden Verbandes, Bernd Michael Müller, erläuterte hierzu: „Diese Debatte haben wir schon mehrfach geführt. Die ständigen Vorstöße der Politik missachten die Tatsache, dass sich deutliche Erfolge abzeichnen. 

In den vergangenen Tagen erhielten die Lehrkräfte an den mittelhessischen Haupt- und Realschulen Post vom Allgemeinen Arbeitgeberverband Mittelhessen (AGVM). Das Schreiben enthielt die Ausschreibungsunterlagen für den neuen Förderwettbewerb „Das spezielle Projekt“, mit dem die heimischen Arbeitgeber kreative Ideen, die aus finanziellen Gründen nicht zur Umsetzung gelangen, unterstützen wollen. Bernd Michael Müller, Vorsitzender des branchenübergreifenden Verbandes,
erläuterte die Motivation für den neuen Wettbewerb: “Für uns
mittelhessische Unternehmer sind in Zeiten des Fachkräftemangels gute
Auszubildende lebenswichtig. Grundlage hierfür ist die Bildung, die
unsere Jugendlichen in den Schulen erfahren.
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